Freitag, 20. Oktober 2017

Vom Oma-Kleid zum Bühnenoutfit


Ich habe eine Freundin, die ist Musikerin. Ja, das klingt jetzt nach der Pixie-Kinderbuchserie. Ich erzähle jetzt aber nicht - wie es bei diesen Geschichten der Fall ist - von einem Tag aus ihrem Leben, sondern etwas über dieses Kleid. Vor ein paar Wochen habe ich von Alicia Edelweiss (check her out ;) ) einen Sack voller alter Laura-Ashley-Kleider bekommen. Geerbt von der spanischen Großmutter, die in England lebte.


Wunderschöne, alte Blumenmuster, interessante Schnitte - aber irgendwas machte die in die Jahre gekommenen Kleider nicht wirklich tragbar. Kein Problem, wenn man eine Nähmaschine hat. Es war auch gar nicht viel zu tun, hier ein kleines Beispiel. Bei diesem Kleid wurden die Ärmel und der Saum gekürzt, aus dem Reststoff noch ein Bindegürtel genäht. Und schon sieht die Sache anders aus. Vor allem, wenn man eh dauernd auf der Bühne steht und sich outfit-technisch austoben kann.
Aber eigentlich sollte eh immer gelten: Dress, like nobody is watching.


War jedenfalls eine schöne Erfahrung, sich den fast schon historischen Kleidern zu widmen, die sicher viel erzählen könnten. Und dank Alicia nun mit neuen Geschichten und neuem Leben versorgt werden.





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen